Stand: Oktober 2026
Wer nach einer staatlichen Förderung für Photovoltaik sucht, denkt häufig an einen klassischen Zuschuss.
Tatsächlich setzt sich die Unterstützung heute aus mehreren Bausteinen zusammen:
Die konkrete Förderhöhe hängt daher weniger von einem einzelnen Zuschuss ab, sondern vielmehr davon, welche Fördermöglichkeiten für dein Projekt kombiniert werden können.
Die aktuell wichtigste Förderung für private Photovoltaikanlagen ist der Nullsteuersatz. Für viele Anlagen auf Wohngebäuden gilt beim Kauf und der Installation einer Solaranlage eine Umsatzsteuer von 0 %.
Davon profitieren nicht nur die Solarmodule selbst, sondern in der Regel auch:
Dadurch reduzieren sich die Anschaffungskosten unmittelbar. Im Vergleich zur früheren Mehrwertsteuer von 19 % ergibt sich eine spürbare finanzielle Entlastung.
Für viele ist dies heute die attraktivste staatliche Förderung für Photovoltaik.
Neben der Steuererleichterung profitierst du von einer PV-Anlage von der EEG-Einspeisevergütung.
Das Prinzip ist einfach:
Strom, den du selbst nicht verbrauchst, wird in das öffentliche Netz eingespeist. Dafür erhältst du eine gesetzlich festgelegte Vergütung pro eingespeister Kilowattstunde.
Die Vergütung wird für neu installierte Anlagen auf Basis der jeweils gültigen Vergütungssätze festgelegt und anschließend über einen langfristigen Zeitraum gezahlt. Dadurch trägt die Einspeisevergütung dazu bei, die Investition in eine Photovoltaikanlage schrittweise zu refinanzieren.
Wichtig zu wissen: Die KfW fördert Photovoltaikanlagen 2026 in der Regel nicht über einen direkten Zuschuss, sondern über zinsgünstige Kredite.
Das wichtigste Förderprogramm ist der KfW-Kredit 270 „Erneuerbare Energien – Standard“.
Über dieses Programm können unter anderem finanziert werden:
Der Kredit kann für einen großen Teil der Investitionskosten genutzt werden und bietet häufig attraktivere Finanzierungskonditionen als klassische Konsumentenkredite.
Für klassische Photovoltaikanlagen gibt es aktuell in der Regel keine direkte BAFA-Förderung.
Das sorgt häufig für Verwirrung, da BAFA und KfW oft gemeinsam genannt werden.
Während die KfW vor allem Finanzierungsangebote für Photovoltaikanlagen bereitstellt, konzentriert sich das BAFA überwiegend auf andere Bereiche der Energiewende, beispielsweise:
Wenn du eine herkömmliche PV-Anlage auf deinem Hausdach installieren möchtest, ist die KfW daher meist die deutlich relevantere Anlaufstelle als das BAFA.
Neben Bundesförderungen lohnt sich immer auch ein Blick auf regionale Programme.
In Baden-Württemberg stehen dir unter anderem Fördermöglichkeiten über die L-Bank zur Verfügung. Darüber hinaus bieten einzelne Städte und Gemeinden teilweise eigene Zuschüsse für Photovoltaikanlagen oder Batteriespeicher an.
Da kommunale Förderungen häufig zeitlich befristet sind und sich regelmäßig ändern, empfiehlt sich eine individuelle Prüfung der Angebote am jeweiligen Wohnort.
Für Hausbesitzer in der Ortenau kann sich dieser zusätzliche Schritt lohnen, denn regionale Förderungen werden häufig übersehen.
Unser Tipp:
Prüfe immer diese drei Ebenen:
So stellst du sicher, dass keine Fördermöglichkeit ungenutzt bleibt.
Welche Fördermöglichkeiten für dein Projekt infrage kommen und wie hoch die tatsächliche Ersparnis ausfällt, lässt sich meist nicht pauschal beantworten. Förderprogramme, Voraussetzungen und mögliche Zuschüsse unterscheiden sich je nach Vorhaben und Standort.
Melde dich bei uns und wir zeigen dir, welche Förderungen für dein Projekt relevant sein können und beantworten deine Fragen.
Finde die Energielösung, die zu dir passt.
Die KfW bietet für Photovoltaikanlagen vor allem zinsgünstige Kredite über das Programm KfW 270 an. Dabei handelt es sich nicht um einen Zuschuss, sondern um eine Finanzierungshilfe.
Für klassische Photovoltaikanlagen gibt es aktuell in der Regel keine direkte BAFA-Förderung. Relevanter sind die KfW-Finanzierung, die Nullsteuer und die EEG-Einspeisevergütung.
Zu den wichtigsten staatlichen Förderungen gehören die 0 % Mehrwertsteuer, die EEG-Einspeisevergütung und der KfW-Förderkredit.
Die Förderhöhe hängt von den verfügbaren Programmen am Standort ab. Batteriespeicher können häufig über KfW-Finanzierungen oder regionale Förderprogramme berücksichtigt werden.
Neben den bundesweiten Fördermöglichkeiten können zusätzliche Landes- oder kommunale Programme verfügbar sein. Die Bedingungen unterscheiden sich je nach Fördergeber und Wohnort.
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