Energie für Champions

Strom vom Dach für die Mieter

PV-Anlage der Wohnbau Offenburg kommt Umwelt und Mietern zugute

Spotmarkttarif

© Dimitri Dell

- Lesezeit: 4 Min

Mit der Photovoltaikanlage können Mieter der Wohnbau Offenburg in Hildboltsweier günstigeren Strom beziehen – und die Stadt ihre CO2-Bilanz verbessern.

Saubere und bezahlbare Energie

Gemeinsam mit dem E-Werk Mittelbaden hat die Wohnbau Offenburg auf dem Dach eines Mietshauses im Hildboltsweierer Veilchenweg eine Photovoltaikanlage errichtet. „Eine unserer großen Aufgaben im Moment ist die Sanierung von Objekten“, erklärt Rainer Lindenmeier,- Geschäftsführer der Wohnbau Offenburg. „Lange Zeit standen hierbei fast ausschließlich Dämmmaßnahmen aller Art im Vordergrund. Bei älteren Häusern ist es aber sehr schwierig, Dämmungen in einem Umfang anzubringen, der die CO2-Bilanz merklich verbessert. Wir setzen deshalb seit etwa zwei Jahren auf Fernwärme und die Stromgewinnung mit Photovoltaikanlagen.“ Als neueste Maßnahme entstand nun im Veilchenweg 4/6 eine solche Anlage mit einer Leistung von zweimal 15 Kilowatt-Peak (kWp), die nach einer Bauzeit von drei Wochen im November 2021 in Betrieb gegangen ist.
 

Michael Damian, E-Werk Mittelbaden, und Rainer Lindenmeier, Wohnbau Offenburg. © Dimitri Dell
Michael Damian (links) vom E-Werk Mittelbaden und Rainer Lindenmeier von der Wohnbau Offenburg sind stolz auf die Photovoltaikanlage, die im Offenburger Veilchenweg entstanden ist.

Neue Herausforderungen

„Es handelt sich um zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt neun Wohneinheiten und zwei Hausanschlüssen“, erklärt Michael Damian vom E-Werk Mittelbaden. Die Herausforderung sei nicht die Dachmontage gewesen, sondern den Strom später für die Mieter mit einer guten Abdeckungsquote zur Verfügung zu stellen. „Hierfür musste das elektrische Messkonzept in den Häusern umgebaut werden. Jetzt sind wir in der Lage, den Solarstrom, der auf dem Dach erzeugt wird, dem Kunden über einen Mischtarif anzubieten. Damit ist sein Strom 15 Prozent günstiger als vorher“, so Damian weiter.

Planung für die Zukunft

Ganz selbst versorgen kann sich der Wohnkomplex zwar noch nicht, eine Abdeckungsquote von 30 bis 35 Prozent aber ist erreicht worden. Rainer Lindenmeier fügt dazu an:

„Diese Anlage bringt allen nur Vorteile. Als kommunales Wohnungsunternehmen können wir die CO2-Bilanz verbessern, das E-Werk Mittelbaden kann klimafreundlichen Strom erzeugen und unsere Mieter haben die Möglichkeit, diesen zu einem kostengünstigen Tarif zu beziehen.“

Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem E-Werk Mittelbaden plant die Wohnbau Offenburg übrigens schon weitere Anlagen, als Nächstes im Neubaugebiet Seidenfaden.

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