Stadt Lahr und E-Werk Mittelbaden organisieren Hilfstransport in die Ukraine
18. Februar 2026

17. Februar 2026 Heute startete ein Kleintransporter direkt vom Firmengelände des E-Werks Mittelbaden mit seiner Fracht in Richtung Ukraine. Die dringend benötigte Ladung an Stromaggregaten und leistungsstarken Powerbanks übergaben Markus Ibert, Oberbürgermeister der Stadt Lahr, und Bernhard Palm, Vorstandsvorsitzender des E-Werks Mittelbaden, gemeinsam mit Stephan Förster, Kaufmännischer Geschäftsführer E-Werk Netze, an Gabriele Rauch von der gemeinnützigen Hilfsorganisation „Gemeinsam Europa e.V.“ aus Lahr.


Der Hilferuf aus der ukrainischen Partnerstadt erreichte Lahr nur wenige Tage zuvor – unmittelbar nachdem während des Besuchs einer Delegation unter Oberbürgermeister Markus Ibert die Strominfrastruktur vor Ort empfindlich getroffen war. Die Teilnehmer der Delegation erlebten den Zusammenbruch der Versorgung und konnten sich ein eindrückliches Bild von der dramatischen Lage machen.


Seit Beginn der umfassenden russischen Invasion organisiert der Verein „Gemeinsam Europa e.V.“ Transporte für Hilfsgüter ins Kriegsgebiet und fördert gleichzeitig die kulturelle Zusammenarbeit. „Durch unsere Kontakte und Partner in Kyjiw, Lwiw, Cherson, Charkiw, Iwano-Frankiwsk, Kalusch, Mykolajiw, Odessa und weiteren Städten erfahren wir sofort, was vor Ort am dringendsten gebraucht wird“, erklärt Gabriele Rauch und ergänzt: „Gemeinsam mit unseren ukrainischen Partnern sorgen wir dafür, dass die Hilfsgüter auch wirklich bei den Bedürftigen ankommen. Rund 450 Tonnen konnten wir bereits in die Ukraine bringen.“ 

Bernhard Palm, Vorstandsvorsitzender des E-Werks Mittelbaden, betont die Bedeutung der Lieferung: „Erst kürzlich haben einige Bürgerinnen und Bürger in Berlin schmerzlich erfahren, was es bedeutet, wenn der Strom für längere Zeit ausfällt und die Wohnung kalt bleibt. In der Ukraine leben die Menschen seit Monaten unter solchen Bedingungen. Unsere Hilfe soll dazu beitragen, diese Not zumindest etwas abzumildern.“ Oberbürgermeister Markus Ibert schildert seine Eindrücke aus der Partnerstadt: „Als wir vor Ort waren, ist die Stromversorgung innerhalb weniger Minuten mehrfach zusammengebrochen. Wir standen plötzlich im Dunkeln, und die Kälte war sofort spürbar. Für uns war das erschreckend und ungewohnt – für die Menschen dort ist es Alltag. Genau deshalb müssen wir helfen, schnell und konkret.“ Der Hilfstransport ist auf den Weg, um die Partnerstadt in dieser akuten Notlage zu unterstützen. Weitere Hilfsaktionen sind geplant.

 

Foto: Gabriele Rauch, Gemeinsam Europa e.V., Oberbürgermeister Markus Ibert, Stephan Förster, Kaufmännischer Geschäftsführer E-Werk Netze, Thorsten Manthey, E-Werk Mittelbaden, Manuel Armbruster, E-Werk Netze, und Bernhard Palm, Vorstandsvorsitzender E-Werk Mittelbaden, freuen sich über den kurzfristig organisierten Hilfstransport in die Ukraine.

Gruppenfoto Ukrainetransport

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