Solarenergie ist eine der wichtigsten Säulen der Energiewende: Sie ist erneuerbar, emissionsfrei und vielseitig einsetzbar – vom Privathaushalt über Gewerbebetriebe bis hin zu kommunalen Anwendungen.
Ob Stromerzeugung, Heizung, Warmwasser oder Gartennutzung – die Einsatzmöglichkeiten sind breit gefächert.
In dieser FAQ beantworten wir die häufigsten Fragen zur Wirtschaftlichkeit, zur technischen Nutzung im Alltag und zu konkreten Einsatzbereichen wie Heizung, Pool, Gartenhaus oder Gewächshaus – mit besonderem Fokus auf die Relevanz für Haushalte, Unternehmen und Kommunen in der Region Ortenau.
Im Jahr 2023 lag der Anteil der Solarenergie am Bruttostromverbrauch in Deutschland bei rund 11 %. Mit einem Zubau von über 20 % war Photovoltaik der größte Wachstumstreiber unter den Erneuerbaren. Unterstützt wird diese Entwicklung durch gesetzliche Maßnahmen und Förderprogramme – zentrale Bausteine auf dem Weg zur Klimaneutralität.
Ja – insbesondere durch die Kombination von Dachanlagen auf Wohn- und Gewerbegebäuden sowie großflächige Freiflächenanlagen. Neue gesetzliche Vorgaben, etwa für Neubauten und gewerbliche Dachflächen, fördern die Verbreitung deutlich.
Sonnenlicht ist kostenfrei – die Stromerzeugung durch Solartechnik jedoch nicht. Eine Photovoltaikanlage verursacht anfängliche Investitionskosten, senkt aber langfristig die Stromkosten erheblich.
Solarenergie gilt als eine der wichtigsten Energiequellen der Zukunft. Sie ist sauber, unbegrenzt verfügbar und technologisch gut erschlossen – ein zentraler Pfeiler der Energiewende.
In den meisten Fällen ja – insbesondere bei hohem Eigenverbrauch und günstigen Rahmenbedingungen. Durch steigende Strompreise und Förderprogramme amortisieren sich PV-Anlagen immer schneller.
Solarenergie umfasst alle Formen der Nutzung von Sonnenstrahlung. Photovoltaik bezeichnet die direkte Umwandlung von Licht in elektrischen Strom. Daneben gibt es Solarthermie, die Wärme aus Sonnenstrahlung gewinnt.
Ja – mit Solarthermie oder PV-gestützten Wärmepumpen lässt sich Poolwasser effizient beheizen. In den Sommermonaten kann bei richtiger Auslegung sogar die komplette Erwärmung solar erfolgen.
Ja – mit einer ausreichend dimensionierten Photovoltaikanlage lässt sich auch die Technik rund um den Pool, wie Pumpen oder Filteranlagen, solar versorgen.
Ja – kleine solarbetriebene Pumpen mit integriertem Speicher sind im Handel erhältlich und ideal für Gärten geeignet.
Ja – für kleine Gartenhäuser reichen oft einfache PV-Inselanlagen, kombiniert mit Infrarotheizungen oder kleinen Heizlüftern.
Mit einer PV-Anlage und einem passenden Speicher lassen sich Heizmatten oder Heizlüfter betreiben. Auch passive Solargewinnung (z. B. durch transparente Dachflächen) kann unterstützen.
Ja – z. B. zur Beleuchtung, zum Laden eines E-Bikes oder für kleinere Werkzeuge. Eine Inselanlage mit Batterie genügt meist.
Ja – viele Weidezaungeräte werden über kleine Solarmodule samt Akku betrieben – wartungsarm und unabhängig vom Stromnetz.
Ja – Photovoltaik kann Strom für Wärmepumpen oder elektrische Heizsysteme liefern, Solarthermie erwärmt direkt Wasser zur Heizungsunterstützung. Voraussetzung ist eine gut geplante Anlagengröße und passende Speicherlösung.
Ja – besonders Solarthermie ist hier sehr effizient. Sie kann im Sommer den kompletten Warmwasserbedarf decken und über das Jahr hinweg rund 50–70 %.
Ja – insbesondere bei konstantem oder hohem Warmwasserverbrauch (z. B. in Familienhaushalten oder in der Wohnungswirtschaft). Die Betriebskosten sinken deutlich.
Das hängt von Gebäude, Dämmung und Anlagengröße ab. Im besten Fall kann Solarthermie bis zu 30 % der Heizenergie liefern – bei sehr gut gedämmten Häusern auch mehr.
In gut gedämmten, energieeffizienten Gebäuden ja – oft in Kombination mit Wärmepumpe oder Holzheizung. In Altbauten ist sie meist eine Ergänzung, kein Ersatz.
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