Interkommunale Zusammenarbeit bringt frischen Wind für Windenergieprojekte
23. Dezember 2024

Lahr. Mit der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für die zweite Windkraft-anlage auf der Hornisgrinde feiern die Windstrom Schwarzwaldhochstraße GmbH & Co. KG und ihre Kooperationspartner – die Gemeinden Achern-Sasbachried, Lauf, Sasbach, Sasbachwalden, Seebach, sowie die Waldgenossenschaften Grimmerswald und Seebach und die Gemeinde Ottersweier – gemeinsam einen wichtigen Meilenstein. Zeitgleich reichte die Windstrom Schwarzwaldhochstraße GmbH & Co. KG die Genehmigungsunterlagen für Windkraftprojekte am Bustertkopf (Sasbach, Achern-Sasbachried und Seebach) sowie in Lauf und Ottersweier zur Vorprüfung ein.

Reinhard Schmälzle, Bürgermeister Gemeinde Seebach, Mohammed Abdallah, E-Werk Mittelbaden, Sonja Schuchter, Bürgermeisterin Gemeinde Sasbachwalden, Martin Wenz, E-Werk Mittelbaden, Bettina Kist, Bürgermeisterin Gemeinde Lauf, Regina Wetzel, Leitung Finanzen Gemeinde Sasbach, Jürgen Pfetzer, Bürgermeister Gemeinde Ottersweier, Teresa Frenssen, E-Werk Mittelbaden, Stefan Böhler, E-Werk Mittelbaden, Thomas Herdt, E-Werk Mittelbaden, Matthias Griebl und Gundula Griebl, Windpark Hornisgrinde

Reinhard Schmälzle, Bürgermeister Gemeinde Seebach, Mohammed Abdallah, E-Werk Mittelbaden, Sonja Schuchter, Bürgermeisterin Gemeinde Sasbachwalden, Martin Wenz, E-Werk Mittelbaden, Bettina Kist, Bürgermeisterin Gemeinde Lauf, Regina Wetzel, Leitung Finanzen Gemeinde Sasbach, Jürgen Pfetzer, Bürgermeister Gemeinde Ottersweier, Teresa Frenssen, E-Werk Mittelbaden, Stefan Böhler, E-Werk Mittelbaden, Thomas Herdt, E-Werk Mittelbaden, Matthias Griebl und Gundula Griebl, Windpark Hornisgrinde

 

Die interkommunale Zusammenarbeit erweist sich dabei als Schlüssel zum Erfolg: Der Eingriff in die Natur erfordert umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen, für deren Umsetzung nicht alle Kommunen über die nötigen naturschutzrechtlichen Voraussetzungen verfügen. Durch die enge Kooperation konnten jedoch die erforderlichen Schritte erfolgreich realisiert werden.

Bettina Kist, Bürgermeisterin der Gemeinde Lauf: „Der mit viel Arbeit und Anstrengung verbundene Bürgerentscheid mit dem Ergebnis einer Zweidrittel-Mehrheit hat nicht nur den Laufern, sondern auch unserer Nachbarschaft Rückenwind für dieses nachhaltige Projekt gegeben. Der nun vollzogene Schritt ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer hoffentlich bald vollständigen Versorgung mit erneuerbaren Energiequellen aus der Region für die Region.“

Sonja Schuchter, Bürgermeisterin der Gemeinde Sasbachwalden: „Ich freue mich sehr, dass die Genehmigung nun vorliegt und sich der große Kraftakt von Herrn Griebl und dem E-Werk Mittelbaden gelohnt hat. Denn mit dem zweiten Windrad leisten wir auf unserer Gemarkung einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Wenn wir vorankommen möchten, ist es zwingend notwendig, die Standorte zu nutzen, die am windhöffigsten sind – und dies ist auf der Hornisgrinde nachweislich der Fall. Deshalb waren wir gerne bereit, die entsprechenden Ausgleichsflächen für Auerhuhn und Wiesenpieper zur Verfügung zu stellen, um als Gemeinde eine der wichtigsten Voraussetzungen für das zweite Windrad zu schaffen.“

Reinhard Schmälzle, Bürgermeister der Gemeinde Seebach: „Ich beglückwünsche die Windstrom- Schwarzwaldhochstraße-Gesellschaft zu der nun doch sehr zügigen Grundsatzgenehmigung für das weitere Windrad auf der Hornisgrinde und danke für den möglichen Kompromiss in Bezug auf die Bauhöhe der geplanten Windenergieanlage. Dazu hoffe und wünsche ich, dass nach der Erbauung der Windenergieanlage die hochsensible Naturfläche auf der Hornisgrinde wieder renaturiert wird. Die interessierten Bürger/innen der Region müssen am angesteuerten Gesamtwindpark gut beteiligt werden.“

Jürgen Pfetzer, Bürgermeister der Gemeinde Ottersweier: „Mit dieser interkommunalen Geschlossenheit können wir einen substanziellen Beitrag zur Energiewende leisten – nach dem Motto: Nicht nur reden, machen!“

Mit der engagierten Zusammenarbeit aller Beteiligten schreitet die Vision einer nachhaltigen und regionalen Energieversorgung weiter voran und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende.

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