Energie für Champions

Smarte Helfer im Garten

Ein schöner Garten ist nicht immer gleich nachhaltig. Energieberater Konrad Geppert erklärt, mit welchen elektronischen Helfern Energie und Wasser gespart, und gleichzeitig die Umwelt entlastet wird

Garten
26. April 2021 - Lesezeit: 5 Min

Nachhaltige Gartenpflege

Die immer wärmeren Tage ziehen uns förmlich raus in den Garten. Der Rasen will getrimmt, die Sträucher und Beete vorbereitet und Balkon oder Terrasse zu einem zweiten Wohnzimmer eingerichtet werden. Es gibt viel zu tun. Wir sind der Frage auf den Grund gegangen, welches die besten Gartenhelfer sind, mit denen wir wenig Aufwand, ein schnelles Ergebnis und einen nachhaltig bearbeiteten Garten erreichen.

Das am häufigsten gebrauchte Gartengerät: Der Rasenmäher

Mal ehrlich, ein Rasen der dicht gewachsen ohne Unkraut ist und wie der sprichwörtliche englische Rasen aussieht, gibt es nur selten. Aber welche Technik verspricht diesem Ideal am nächsten zu kommen? Bei den Geräten gibt es zwei Ausführungen: „Elektrische Rasenmäher werden mit Akku oder Stromkabel betrieben. Sie sind leise, kostengünstig, abgasfrei und somit umweltfreundlich“, weiß Energieberater Konrad Geppert. Benzinmäher sind deutlich lauter und verursachen durch die Abgase CO2-Emissionen. Besser energieeffiziente Modelle mit dem Umweltzeichen "Der Blaue Engel" und geräuscharme Maschinen auswählen, die leicht zu warten sind. Fragen Sie beim Einkauf danach. Auch für all diejenigen, die keine Lust haben selbst zu mähen, hat Konrad Geppert einen Tipp.

„Mähroboter mit Solarbetrieb sind zwar nicht ganz günstig in der Anschaffung, im Betrieb schonen sie dafür den Geldbeutel und die Umwelt“, so der Experte.

Mähroboter verlängern quasi die Zeit im eigenen Garten - sei es um das Blumenbeet zu jäten oder einfach die Seele baumeln zu lassen.

Solarleuchten und Solardusche nutzen die Energie der Sonne kostenlos aus

Für Licht im Garten sorgt die Sonne dank Solartechnik umsonst. „Umweltfreundliche Solarleuchten kommen ohne Stromkosten aus, weil sie sich tagsüber über ein Solarmodul mit Sonnenenergie aufladen.“ Abends, wenn die Sonne untergeht, beginnen die Leuchten dank lichtempfindlichen Sensoren mit ihrer Arbeit. Bis zu zwölf Stunden können die Lampen dann Gartenparty und Co. beleuchten, erklärt Geppert. Ebenfalls ein richtiger Öko-Hit: Eine Solardusche im Garten. Verbunden mit einer Frischwasserleitung füllt sich der Wassertank automatisch. Über die direkte Sonneneinstrahlung erhitzt sich das Wasser im Tank - je nach Modell kann eine Wassertemperatur von bis zu 60 Grad erreicht werden. „Eine Solardusche benötigt keinen elektrischen Anschluss und ist sehr kompakt – sie kann daher an jeder beliebigen Stelle im Garten installiert werden. Achten Sie darauf, dass es sich nicht um einen reinen Schatten-Platz handelt“, empfiehlt Geppert. „Zudem ist die Solardusche sparsam im Wasserverbrauch – und daher eine gute ressourcenschonende Alternative zum Garten-Pool“, so der Experte abschließend.

Die Natur braucht Wasser

Auch Liebhaber von Teichen und Wasserspielen können von der Sonnenenergie profitieren, weiß Geppert: „Wenn Sie das Wasser mit solarbetriebenen Pumpen in Bewegung setzen, plätschert es kostenlos.“ Wer durchgehend einen dichten grünen Teppich und blühende Pflanzen im Garten haben möchte, kommt um das regelmäßige Gießen nicht herum. Es sei denn, es wurde bei der Gartenplanung vorausschauend an ein automatisiertes Bewässerungssystem gedacht. Auch nachträglich kann ein solches System zum Einsatz kommen. „Automatisierte Bewässerungssysteme mit Zeitsteuerung und Feuchtigkeitssensoren sind eine echte Erleichterung aber die aufwendige Planung zahlt sich aus. Das , Gießen mit der Gießkanne entfällt vielfach komplett.“ Stattdessen können Pflanzen effektiv und sparsam nach ihrem Bedarf über unterirdisch verlegte Wasserleitungen mit Feuchtigkeit versorgt werden. An die Leitungen lassen sich dann diverse Sprenger anschließen, die entweder per Hand oder vollautomatisch betrieben und gesteuert werden können. Einen wassersparenden Ratschlag hat Geppert für alle Besitzer einer Gartensprenger-Anlage:

„Stellen Sie ein Einmachglas auf den gesprengten Rasen. Sind drei Zentimeter Wasser darin, ist der Rasen gut gewässert.“

Kostenloses Wasser gibt es aus dem Himmel: „Wer in Regentonnen das wertvolle Nass auffängt, muss sich nicht vor der Wasserrechnung fürchten und entlastet die Umwelt in Dürre-Perioden“, rät Geppert.

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