Energie für Champions

Wie nachhaltig sind E-Bikes?

Nachhaltig einkaufen heißt, ein E-Bike "Made in Germany" kaufen.

Mann auf E-Bike

© E-Bikes-Boggy - stock.adobe.com

23. September 2021 - Lesezeit: 4 Min

Auswirkungen auf die Umwelt

Jedes dritte Fahrrad, das in Deutschland verkauft wird, besitzt mittlerweile einen Elektroantrieb. Nur zu Fuß gehen oder das Fahren mit dem herkömmlichen Rad sind nachhaltiger als ein Elektrorad zu nutzen. 

Laut einer Studie des Instituts für Energie und Umweltforschung Heidelberg belasten Pedelecs das Klima vier- bis fünfmal weniger als öffentliche Verkehrsmittel. Dennoch: Auch bei der Neuproduktion eines E-Bikes wird eine Menge Kohlendioxid ausgestoßen. Das liegt unter anderem an langen Transportwegen der einzelnen Komponenten aus Fernost. E-Bike-Käufer können den CO2-Ausstoß verringern, indem sie ein Produkt „Made in Germany“ kaufen.

Auch ein vorhandenes Rad mit einem Nachrüstantrieb auszustatten spart Rohstoffe im Vergleich zum Kauf eines neuen Rads. Allerdings müssen Rahmen, Schaltung und Bremsen für den jeweiligen Motor geeignet sein.

Neuer Trend: Bike-Sharing

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihr E-Bike mit jemandem zu teilen? Dies kommt dem Klima zugute und spart Ressourcen. Die Nachhaltigkeit von E-Bikes hängt stark davon ab, wie oft sie genutzt werden. Deshalb ist es sinnvoll, ein E-Bike mit mehreren Personen zu teilen, damit dieses so oft wie möglich zum Einsatz kommt, um PKW-Fahrten zu ersetzen.

Dienst-Rad statt Dienst-Wagen

Immer mehr deutsche Unternehmen bieten Dienst-Fahrräder als Alternative zu Dienst-Wagen an. Nach Angaben des Leasing-Anbieters JobRad steigt die Zahl der Unternehmen, die ihren Arbeitnehmern Dienst-Fahrräder statt Dienst-Wagen anbieten, kontinuierlich. Neben vielen Großkonzernen nehmen auch viele kleinere Firmen oder mittelständische Produktionsbetriebe an dem Angebot teil, über den Arbeitgeber Zweiräder günstig zu leasen.

Jobrad - E-Bike fahren statt im Stau stehen

Steuervorteile gelten auch für Fahrräder, Pedelacs und E-Bikes

Deutsche Finanzbehörden haben bereits im Herbst 2012 die Steuervorteile eines Dienstwagens von Autos auch auf Fahrräder, Pedelacs sowie E-Bikes ausgeweitet. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer über seinen Arbeitgeber günstig an teure Zweiräder kommen kann. Dabei least der Arbeitgeber das Fahrrad, wandelt einen Teil des Bruttogehalts des Arbeitnehmers um und bezahlt damit die Leasingrate. Für den Arbeitnehmer entstehen dadurch mehrere Vorteile: Durch die Umwandlung des Bruttogehalts sinkt das zu versteuernde Einkommen und am Ende des Leasing-Vertrags können die teuren Zweiräder zu einem erschwinglichen Gebrauchtpreis übernommen werden.

Das Jobrad als Bonbon bei der Jobwahl

Auch der Arbeitgeber erfährt einen Vorteil: einen Image-Gewinn für das Unternehmen, wenn den Arbeitnehmern ein Dienst-Rad angeboten wird, und dieser ist nicht zu vernachlässigen. Das Dienst-Rad stellt außerdem ein interessantes Angebot für viele Bewerber dar und hält die eigenen Mitarbeiter mental und körperlich fit. Heutzutage ist das Fahrrad längst zu einem Life-Style-Produkt geworden.

Radfahren entspannt im Job

Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, kennt das Gefühl: Je länger es dauert, desto mieser die Laune. Wissenschaftler der University of East Anglia in Norwich kamen in einer Langzeitstudie mit 18 000 Personen zu einem erstaunlichen Ergebnis: Während die Zufriedenheit von Autofahrern bei steigender Dauer zum Arbeitsweg abnimmt, ist es bei Fahrradpendlern genau umgekehrt – je weiter der Weg, desto besser!

Außerdem gaben Autopendler um 13 Prozent häufiger als Radfahrer an, unter Stress zu leiden und sich auf der Arbeit schlecht konzentrieren zu können. Also: Radfahrer arbeiten besser und entspannter.

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