Kollegen unter Strom

E-Werk-Azubi startet durch

Marcel Held ist Kammersieger, Landessieger und Vierter im bundesweiten Vergleich.

Marcel Held auf der Spitze eines Windrads

Fotocredit: E-Werk Mittelbaden

7. Dezember 2020 - Lesezeit: 7 Min

Kammersieger, Landessieger und hervorragender Vierter im bundesweiten Vergleich: Marcel Held hat mit den Prüfungsergebnissen nach seiner Ausbildung beim E-Werk Mittelbaden so richtig abgeräumt!

Im Interview erzählt der 21-Jährige, durch welchen glücklichen Zufall er dort landete und wie ihn seine Ausbilder beim Lernen unterstützt haben.

Was macht die Ausbildung beim E-Werk so besonders?

Marcel Held: Die Betreuung. Wir durchlaufen verschiedene Abteilungen und lernen dort viele Leute kennen. Wir lernen, wie es ist, in einem Team, in verschiedenen Umfeldern zu arbeiten. Das zeigt sich schon darin, dass das E-Werk Kooperationen eingeht, um wirklich alle Facetten der Ausbildung abdecken zu können. So durfte ich in Zusammenarbeit mit der EnBW an Hochspannungsmasten und im 110-kV-Netz arbeiten, da das E-Werk dafür keine eigene Abteilung besitzt. Das hat mir gezeigt: Ich bin hier alles andere als einfach nur eine billige Arbeitskraft! Außerdem stand uns jederzeit ein Ausbilder zur Seite, der sich um uns gekümmert hat. Dadurch waren wir nie auf uns alleine gestellt. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass uns das E-Werk alles gezeigt hat und wir schon während der Ausbildung sehr viel erreichen konnten. Marcel Held: „Wir waren bei der Ausbildung nie auf uns alleine gestellt."

Marcel Held: Wer von Anfang an aktiv ist und Fragen stellt, bekommt die richtigen Antworten.

Mir hat es sehr geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen – irgendwann schließt sich der Kreis. Man muss nur oft genug fragen. Außerdem hat mir das die Möglichkeiten eröffnet, bei den verschiedensten Projekten dabei zu sein. Mir wurde von Anfang an Verantwortung übertragen, ich durfte selbst Entscheidungen treffen und hatte eigene Aufgaben. Dazu braucht es aber ein gewisses Engagement.

Mittlerweile studierst du Wirtschaftsinformatik im dualen System bei der EnBW in Karlsruhe. Wie konkret hat dir deine Ausbildung hierfür geholfen?

Marcel Held: Ich starte mit jeder Menge Erfahrung in mein Studium. Der Umgang mit verschiedenen Menschen und Situationen hat mir den Einstieg in andere Bereiche und Umgebungen sehr vereinfacht. In meiner Ausbildung habe ich gemerkt, dass nicht immer alles perfekt läuft. Es gibt immer bestimmte Herausforderungen, die man bewältigen muss – mal hat ein Mitarbeiter Urlaub, ein anderer ist krank und dann gibt es da noch die Tage, an denen einfach gar nichts läuft, weil es stark regnet oder windet (lacht). Das alles habe ich selbst erlebt und kann dadurch besser mit diesen Situationen umgehen. Es schadet meiner Meinung nach auch nicht, wenn man in der Ausbildung alles schon einmal erlebt hat – sei es, die Werkstatt zu putzen oder Autos zu waschen. Mir war es wichtig zu wissen, wie das ist, und nicht einfach alles nur aus der Theorie zu kennen.

Mit dem Master-Abschluss in eine Führungsposition
Blicken wir in die Zukunft. Mit dieser Auszeichnung in der Tasche: Wohin soll deine berufliche Reise in den nächsten Jahren führen?

Marcel Held: Mein nächstes Ziel ist es, das Studium erfolgreich und gut abzuschließen. Damit halte ich mir alle Türen offen. Anschließend würde ich gerne auch den Master machen – das ist aber noch Zukunftsmusik. In einem Jahr kann sich so viel verändern, dass ich meine Pläne vielleicht auch wieder ändere. Mein Wunsch ist es aber, meinen Master irgendwann in der Tasche zu haben, um dann in einer Führungsposition jungen Menschen dabei zu helfen, dass sie genauso glücklich und engagiert bei ihrer tagtäglichen Arbeit sind, wie ich es bin.

Also ist auch eine Rückkehr zum E-Werk Mittelbaden möglich?

Marcel Held: Sag niemals nie! Ich bin meinem Ausbildungsbetrieb sehr dankbar. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass Unternehmen Bindungen zu ihren Mitarbeitern aufbauen – nur dann kehren diese auch zurück, wenn sie ihre Ziele anderweitig erreicht haben.

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