2011 stelle der Landesfischereiverband Baden e.V. in einem Schadensgutachen fest, dass auf einer Länge von rund 800 Metern ätzende Stoffe in der Wolf vorhanden waren. Ein massives Fischsterben war die Folge. Betroffen davon waren Bach- und Regenbogenforellen, die Fischarten Groppe, Barbe, Döbel und der Lachs. Der Angelverein Oberwolfach e.V. übernahm die Aufgabe, den Fischbestand wiederherzustellen, und musste hierfür entsprechende Tiere, wie die Bachforelle, kaufen, um sie in die Wolf einsetzen zu können. Das Projekt startete im Frühjahr 2012 und endete 2014. Der Aufbau einer stabilen, selbst reproduzierenden Bachforellenpopulation benötigt drei Jahre, da Forellen erst im Alter von zwei bis drei Jahren vermehrungsfähig sind.

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