Der Hohbergsee entstand ab 1897 durch Tonabbau für die örtliche Ziegelherstellung.

In der Folge wurde der See zur Naherholung der örtlichen Bevölkerung genutzt. 1994 wurde das ursprünglich ca. 3 ha große Grundstück aufgeteilt. Der westliche Teil wurde Baugelände, der NABU erwarb das Seegrundstück, um es dem Amphibienschutz zu widmen. 1999 wurde der Hohbergsee als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen.

Im Laufe der Zeit ist der Hohbergsee durch Laubeintrag und Rückstände von Pflanzenwuchs immer mehr verschlammt. Die Wassertiefe reduziert sich dadurch stark; es entsteht besonders im Sommer Sauerstoffmangel. Damit ist die Bedeutung des Sees als Amphibien-Laichgewässer und als Lebensraum wasserlebender Organismengefährdet.

Deshalb ist die Entnahme von Schlamm zur Vergrößerung des Wasservolumens eine dringend erforderliche Unterhaltungsmaßnahme, um das flächenhaften Naturdenkmal Hohbergsee langfristig zu sichern und die naturschutzfachliche Bedeutung des Sees als Laichgewässer für Amphibien auf Dauer zu erhalten.

 

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