Die Stadt Offenburg hat von Juni bis Oktober 2015 die ersten vier Mobilitätsstationen in Offenburg in Betrieb genommen. Diese bieten als Plattform die Möglichkeit, Fahrräder und Autos auszuleihen. Dabei werden insbesondere auch elektrounterstützte Fahrräder angeboten. Diese Fahrzeuge erlauben es, längere Wege zurückzulegen und in einer zweiten Ausbaustufe mit Lastenrädern auch Einkaufsfahrten oder Dienstleistungsfahrten zu erledigen. Damit können deutliche Anreize geschaffen werden, auch für längere Wegestrecke als die bisher üblichen zwei bis fünf Kilometer Entfernungen das Fahrrad zu nutzen und das Auto stehen zu lassen. Damit lassen sich entsprechende Effekte bei der Energieeinsparung und Verringerung der Umweltbelastung erreichen.

Mit diesem ökologischen Ansatz und durch die Einbindung in Mobilitätsstationen, die eine Plattform für den öffentlichen Busverkehr und Schienennahverkehr sowie für Car-Sharing-Fahrzeuge und Stadträder darstellen werden, wird ein weiteres Angebot für die Wegeketten der Nutzenden bereitgestellt und damit der Umweltverbund insgesamt gestärkt werden.

Die Fahrzeuge werden von Dienstleistern (Stadtmobil Südbaden und nextbike) in Kombination mit Haltestellen des Schlüsselbusverkehrs und Regionalbusverkehrs sowie des Fernbusverkehrs zur Verfügung gestellt.

Der erforderliche Schließmechanismus und die Ladung über die Vorderradgabel sind kombiniert. Eine innovative kabellose Ladeinfrastruktur als konduktive Ladung ist als Pilotprojekt für drei Pedelecs erfolgreich eingeführt.

Weiterhin wurde als Innovation eine einheitliche Mobilitätskarte für die Freischaltung und Buchung der Verleihfahrzeuge an den Stationen eingeführt, um den Zugang zu erleichtern und die ökologische Nutzung zu erhöhen. An den neuen Stadträdern von nextbike ist nun auch das Freischalten an dem im Rad verbauten Bordcomputer möglich.

Die Pilotphase mit diesen ersten Stationen wird bis Ende 2017 dauern.

Zurück