Seit Sommer 2017 baut das E-Werk Mittelbaden seinen zweiten Windpark in der Region, der gemeinsam mit der Bürgerenergiegenossenschaft Fischerbach entwickelt wurde. Damit setzt das E-Werk Mittelbaden den begonnenen Weg der regenerativen Energieerzeugung konsequent fort. Auf den Gemarkungen Fischerbach und Unterharmersbach, Ortsteil von Zell am Harmersbach, entstehen derzeit zwei Windenergieanlagen des Typs Enercon E 115 mit eine Nabenhöhe von 149 Metern. Ihr Rotordurchmesser beträgt 115 Meter, ihre Nennleistung liegt bei drei Megawattwatt pro Anlage.

Der Standort auf dem rund 850 Meter hohen Nillkopf verfügt mit sieben Metern Wind pro Sekunde über sehr gute Windbedingungen und ist damit einer der besten Standorte in der Region, so Martin Wenz, E-Werk Mittelbaden.

Stefan Böhler erläutert den aktuellen Baufortschritt: „Wir bauen gerade an der zweiten Windenergieanlage. Hierfür wird der Kran bei der ersten Anlage abgebaut, um ihn bei der zweiten wieder aufzubauen. Danach folgen weitere Transporte von Bauteilen, um den derzeit noch 100 Meter hohen Turm fertig zu errichten. Schließlich muss die Gondel mit Steuerungseinheiten und dem Generator auf dem Turm montiert und angeschlossen werden, bevor die Rotorblätter montiert werden können.“

Böhler ist zuversichtlich, dass die Bauarbeiten termingerecht bis Ende September 2018 abgeschlossen werden und die Anlagen in Betrieb gehen können. Böhler: „Wir gehen von einer jährlichen Stromproduktion von rund 15 Millionen Kilowattstunden Strom aus.“

Das erste Windenergierad ist erstellt.
Auf dem Nillkopf entstehen zwei neue Windenergieanlagen.