Das E-Werk Mittelbaden verzichtet zu Weihnachten auf Präsente an Kunden und unterstützt karitative Einrichtungen in der Region. In diesem Jahr erhalten die Hospizvereine in Lahr und Offenburg jeweils eine Summe in Höhe von 1.500 Euro. Beide Hospizvereine bieten schwerkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen Hilfe an. Die ehrenamtlichen Begleiter sind zu Hause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus aktiv. Auch für Beratungen zur Patientenverfügung stehen die Teams zur Verfügung.

„Mit unserem Beitrag unterstützten wir engagierte Menschen, die das Leben bis in seiner letzten Phase würdevoll bejahen und für Betroffene und Angehörige gleichermaßen da sind. Für uns ist das ein bedeutender Aspekt, der in unserer Gesellschaft seinen Platz verdient hat“, begründet Dr. Ulrich Kleine, Vorstand E-Werk Mittelbaden, die Entscheidung.

Die Aufgaben und Ziele des Hospizvereins Lahr umschreibt Claudia Hillig, Koordinatorin und Einsatzleiterin, mit einem Satz: „Hospizarbeit bedeutet ganz einfach, Menschen am Ende ihres Lebens liebevoll zugewandt zu begleiten, zu ermutigen und zu trösten.“

Monika Lubitz, die die Leitung des ambulanten Hospizdienstes für Erwachsene im Hospizverein Offenburg e.V. verantwortet, weiß, was es für die eigene innere Stabilität von Betreuern und Sterbebegleitern heißt, mit schwerstkranken oder sterbenden Menschen und deren Angehörigen behutsam umzugehen: „Jeder, der andere Menschen in diesen besonders intensiven Lebensabschnitten begleitet, muss bereit sein, sein eigenes Leben zu reflektieren. Dazu gehört es, die eigenen Grenzen zu kennen und diejenigen des Gegenübers wahrzunehmen und zu achten. Wir freuen uns sehr über die Spende des E-Werk Mittelbaden, mit der wir einen Teil der Vorbereitungskurse für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und –begleiter finanzieren können.“

Dr. Ulrich Kleine übergibt Spende an Monika Lubitz
Von links: Peter Zimmermann, Christiane Wittenborn und Dr. Ulrich Kleine