Wolfacher Innenstadt mit Ladesäule für E-Fahrzeuge ausgestattet

(Von links) Bürgermeister Thomas Geppert (Stadt Wolfach), Dipl.-Ing. Stefan Böhler (Neue Energien E-Werk Mittelbaden), Bauhofleiter Maik Knötig und Michael Mathuni (Energiedienstleistungen E-Werk Mittelbaden) ©Christine Schuler, Bürgermeisteramt Stadt Wolfach

Seit 11. Juli können Elektrofahrzeuge an der neue E-Ladesäule in der Bahnhofstraße in Wolfach Ökostrom laden. Im Beisein von Bürgermeister Thomas Geppert, Bauhofleiter Maik Knötig, Stefan Böhler und Michael Mathuni, beide E-Werk Mittelbaden, ging nach technischer Überprüfung die Ladesäule zur öffentlichen Nutzung in Betrieb.

Bürgermeister Thomas Geppert: „Ich freue mich, dass es nun auch in Wolfach einen ersten öffentlichen Ladepunkt gibt. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, dass schon bald die regenerativ erzeugte Energie der Windkraftanlage am Pilfer direkt lokal der Elektromobilität zu Gute kommt.“ Stefan Böhler ergänzt: „Der Standort ist optimal, zwischenzeitlich zeigen die registrierten Ladevorgänge, dass die neue Ladestation in der Innenstadt angenommen wird.“

Mit der neuen Ladesäule erhöht sich aktuell die Anzahl der Ladestationen des E-Werk Mittelbaden auf 30 in der Region. Das E-Werk Mittelbaden baut weiter die Lade-Infrastruktur in der Ortenau aus, um flächendeckend Ökostrom aus regenerativer Erzeugung für Elektrofahrzeuge anzubieten.

Die geräuscharme Ladesäule in Wolfach ist so ausgestattet, dass alle marktgängigen Elektrofahrzeuge geladen werden können. Mittels zweier Ladepunkte des Typ 2-Anschlusses und einer Ladeleistung von bis zu zwei Mal 22 kW (Kilowatt) können zeitgleich zwei E-Fahrzeuge „Strom tanken“. Der Preis inklusive Mehrwertsteuer beträgt 3,57 € pro Stunde mit minutengenauer Abrechnung. Zum Start des Ladevorgangs gibt es zwei Möglichkeiten, wie Michael Mathuni, zuständig für Energiedienstleistungen im E-Werk Mittelbaden, verdeutlicht: „Zum einen ohne Ladekarte und ohne Vertrag, durch Scannen eines QR-Codes am Ladepunkt per Smartphone und einmaliger Registrierung auf der Website oder Smartphone-App des Abrechnungsdienstleisters. Danach kann der Ladevorgang direkt gestartet und abgerechnet werden. Die zweite Möglichkeit ist, eine beliebige RFID-Ladekarte oder Smartphone-App eines Partners aus dem europaweiten Roaming-Netzwerk Hubject/Intercharge zu nutzen.“