Brandlöschübungsgerät

Die Besucher des Blaulicht-Tags erfahren, mit welchem Mittel, welcher Brand zu löschen ist.

Die Feuerwehr Stadt Lahr organisiert gemeinsam mit weiteren Akteuren am 14. Juli 2018 den „Blaulicht-Tag“ auf dem Landesgartenschaugelände – mit dabei ist das E-Werk Mittelbaden. Im Bürgerpark zeigen Monteure des E-Werk Mittelbaden, unter welchen Voraussetzungen beispielsweise ein Stromaggregat eingesetzt wird. Nicht selten arbeitet hier das E-Werk Mittelbaden Hand in Hand mit den Feuerwehren und dem THW in der Ortenau zusammen.

Im Seepark erfahren die Gäste der Landesgartenschau, welche Arbeiten unter anderem an den Freileitungen auszuführen sind, damit das Stromnetz einwandfrei funktioniert. „Um diese Arbeiten ausführen zu können, müssen unsere Monteure auch schwindelfrei sein, denn diese Arbeiten finden häufig in einigen Metern Höhe statt“, erklärt Lothar Baier, Sicherheitsingenieur im E-Werk Mittelbaden. Zu sehen ist ein Steiger mit einer Hubarbeitsbühne, die 23 Meter hoch ausgefahren werden kann.

Wer schon einmal einen Brand in der Wohnung erlebt hat, weiß, hier ist schnelles Handeln gefordert. Doch gilt es darauf zu achten, dass es unterschiedliche Brandursachen gibt und nicht immer Wasser das richtige Mittel zum Löschen ist. Die Mitarbeiter des E-Werk Mittelbaden zeigen, was es heißt, einen Bildschirmbrand im Gegensatz zu einem Papierkorbbrand zu löschen. „Brennt es beispielsweise in einem Verteilerschrank, ist ebenfalls Vorsicht geboten beim Türenöffnen“, warnt Baier und ergänzt: „Am Blaulicht-Tag klären wir auf und zeigen, mit welchen Löschmitteln welcher Brand sinnvollerweise gelöscht werden soll.“

Die Besucher, die sich dafür interessieren, welche Gefahren vom Strom ausgehen, kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Sie können sich eingehendes Filmmaterial anschauen. In unmittelbarer Nähe des E-Werk-Pavillons ist außerdem eine Puppe ausgestellt, die einen durch einen Störlichtbogen beschädigten Arbeitsschutzanzug trägt. „Damit genau solche Ereignisse nicht passieren, müssen sich unsere Mitarbeiter regelmäßigen Sicherheitsschulungen unterziehen“, so der Sicherheitsingenieur.